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Aufzucht, Erziehung und Kurse

Unsere Welpen kommen generell bei uns im Wohnzimmer zur Welt, wo ca. eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin eines unserer Sofas der Wurfkiste weichen muss.


Dort bleiben sie die ersten 3 bis 3 1/2 Lebenswochen im engen Kontakt mit uns Menschen, sowie den anderen Hunden. Anschließend siedeln sie - gemeinsam mit ihrer Mutter - nach draußen in eines unserer großen (300 - 1000 m²) Naturgehege mit Hundehaus und wärmeisolierter großer Hütte um.


Auch während dieser Aufzuchtperiode nehmen wir sie gruppenweise täglich für mindestens 1 Stunde mit uns ins Haus/ Wohnzimmer, und ansonsten laufen sie sooft wie möglich mit uns und dem Rest des Rudels auf dem Hofgelände, wo es mit zunehmenden Alter natürlich mehr und mehr zu entdecken gibt.

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Phase wird jeder Besucher gnadenlos als Sozialisierungshilfe genutzt !

Da wir über unsere Welpengruppen und Ausbildungskurse immer viele Leute auf dem Hof haben, kommen sie diesbezüglich trotz unseres nun "quasi kinderlosen" Haushaltes sicher nicht zu kurz.

Die fehlenden Stadtgeräusche werden ihnen mittels Geräuschkassette / Radio nahegebracht, landwirtschaftliche Fahrzeuge fahren natürlich auch so öfter mal an ihrem Gehege vorbei. Außer dem üblichen "Hundespielzeug" bieten sich ihnen in ihren Gehegen eine Fülle von natürlichen Reizen ( Höhlen, Hügel; umgefallene Bäume, kleineres Getier etc.).

Sobald die Welpen 3 Wochen alt geworden sind, dürfen Sie sie jederzeit ( nach telefonischer Absprache) besuchen kommen und uns nach besten Kräften bei der Sozialisierung unterstützen.

Bis zur Abgabe - frühestens mit 8 Wochen - werden unsere Welpen regelmäßig    1 x in der Woche entwurmt und sind dann 1 x SHLP - geimpft.

Selbstverständlich sind wir auch anschließend weiterhin für Sie da. Bei Fragen / Problemen können Sie uns jederzeit anrufen bzw. persönlich vorstellig werden.
 
Für jeden unserer Würfe bieten wir eine wöchentliche Welpengruppe, in der Sie Gelegenheit haben, die in der Nähe verbliebenen Geschwister regelmäßig wiederzutreffen und mit einem von uns über eventuelle Probleme zu sprechen. Gelegentlich werden wir noch von hiesigen Hunden anderer Rassen - aber gleichen Alters - verstärkt, deren Besitzer von uns gehört haben, bzw. die von unserem Tierarzt geschickt werden.

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Im Verlauf des ersten Lebensjahres machen wir mindestens 1 Jahrgangstreffen, zu dem alle Hundesbesitzer eine gesonderte schriftliche Einladung erhalten, und wo dann auch einige der weiter entfernt lebenden Hunde mal wiederanzutreffen sind.

Außerdem bieten wir alljährlich im Frühjahr und im Herbst jeweils einen 5tägigen Junghundkurs ( für Hunde von 5 - 12 Monaten ), sowie für Hunde, die älter als 1 Jahr sind, den sogenannten "Begleithundekurs" über 8 Tage an.
Dort haben Sie Gelegenheit, viele Geschwister Ihres Hundes und deren Besitzer in netter Runde intensiv kennen zulernen und eine Menge Wissen und Erfahrung  den Umgang mit Ihrem Hund betreffend zu bekommen. Die jeweiligen Termine entnehmen Sie bitte bei Interesse der Rubrik "Neues vom Berg"
Gerade im ersten Jahr bemühen wir uns um einen intensiven Kontakt mit unseren Welpenerwerbern, da besonders während dieses Zeitraumes die Weichenstellung für das spätere Verhältnis Hund /  Halter gelegt wird.
Nutzen Sie unsere Angebote und unsere Erfahrung!   

Ein Hund ist wie Beton: "Es kommt drauf an, was man draus macht!"
sicherlich kein schöner Vergleich, aber passend und einprägsam.
Bei Wölfen und Wildhunden vollzieht sich die Entwicklung der Welpen zu vollwertigen Rudelmitgliedern dank der Evolution stehts mehr oder weniger problemlos. Alle Rudelmitglieder folgen angeborenen und erlernten Verhaltensmustern, die das Rudel leben und überleben lassen - dank funktionierender Kommunikation!
Und nun kommt der Mensch.....
Er will, dass der Hund sich seinem (menschlichen) Umfeld anpasst und ihm ein treuer, kluger und fröhlicher, kein aggressiver sondern ein sozialverträglicher Begleiter wird, dessen vielfältige Anlagen er nutzen will. Und dann ist da die Sache mit der Kommunikation.....


• Wie sag ich's meinem Hund ?
• Wie lernt der Hund ?
• Warum tut er das ?
• Was will er mir sagen ?


Viele Fragen, die - wenn unbeantwortet - die Kommunikation erschweren oder verhindern und damit das Verhältnis zwischen Mensch und Hund sich in einer Weise entwickeln lassen, die der Mensch so nicht gewollt hat.


Der Hund wird zu einer Belastung mit bekannten Folgen, die ich hier nicht aufzählen will.
Positive Motivation sollte bei Mensch und Hund dominieren!

 

Wie macht man nun alles möglichst richtig?
 

Was ist für den Welpen wichtig?
 

   1. die richtigen Eltern
   2. optimale Aufzucht beim Züchter
   3. der richtige Mensch für den richtigen Welpen

und
  4.  und da geht's los:


• Präge- und Sozialisierungsphase nutzen
• sich in den Hund hineinversetzen, ihn "lesen" und verstehen lernen
• Sich dem Hund gegenüber so verständlich machen, dass er uns jederzeit richtig versteht und dabei  

   den Eindruck gewinnt, wir sind der Mittelpunkt der Erde, alles geht von uns aus, wir geben ihm

   Sicherheit.
• Er hat Vertrauen zu uns und orientiert sich in allem Tun und jederzeit an uns, wir sind sein ruhender Pol.


Nicht Tricks und Hilfsmittel oder neue Ausbildungsmethoden sind der Weg zum Hund, sondern Verstehen, Verständigung und Verständnis. Das ist es, was ich über Spiel und Bestätigung, sowie Klarheit im Umgang dem Hundeführer mit seinem Hund in meinen Kursen vermitteln will. Kurstermine finden sie unter "Neues vom Berg"


Denn ein harmonisches Mensch- Hund- Verhältnis ist nur über gegenseitiges Vertrauen und gelebte Kommunikation zu erreichen.


Warum erst Probleme?
"DogThor"  Werner Griepenkerl